Brandgefahr

Brandgefahr durch Vandalismus

Vermehrt hatte es auf dem Parkplatz eines großen Baumarktes Vorfälle gegeben in denen jugendliche Personen dort in der Nacht „gefeiert“ hatten.

 

Das äußerte sich darin, dass dort am nächsten Morgen alles vermüllt war mit Flaschen, Zigarettenkippen, Fastfood Verpackungen. Doch dabei beließen es diejenigen nicht, im Laufe der Zeiten häuften sich die nächtlichen Ausschweifungen und nahmen immer gröbere Züge an.

 

Dies äußerte sich darin, dass vor dem Eingang zersplittertes Glas lag, Wände mit Graffiti beschmiert wurden, dann kamen auch noch Fälle von Sachbeschädigung hinzu, in den vor dem Gebäude stehenden Gartenhäuschen, die dort zu Ausstellungszwecken aufgestellt waren, wurden Scheiben eingeschlagen und es wurde gezündelt. Da diese Häuser größtenteils aus Holz und Kunststoff bestehen war somit eine starke Brandgefahr gegeben, die sich, wenn das Feuer außer Kontrolle geraten würde, auch auf den Markt ausweiten könnte.

 

Dieser war voller leicht brennbarer Materialien, was zu einer Katastrophe hätte führen können, wenn ein Feuer dorthin gelangt wäre.Die Marktleitung war verständlicherweise besorgt. Die Täter konnten über das Kamerasystem, bei der Dunkelheit, nicht erkannt werden. Da der Markt etwas abgelegen in einem Gewerbegebiet lag und von der Straße direkt nicht eingesehen werden konnte, gab es keine Augenzeugen. Dazu kam noch, dass sich die Vorfälle häufig am Wochenende ereigneten, zu einer Zeit also, zu der kaum jemand in der Gegend war.

Der entstandene Sachschaden und die drohende Gefahr durch Brandstiftung, veranlasste die Marktleitung sich an die Detektei Scout zu wenden. Nachdem die bisherigen Ereignisse geschildert worden waren wurde eine Strategie entwickelt, um die Täter zu fassen.

Die Detektive versteckten sich in einem Transporter der zum Markt gehörte, um nicht aufzufallen und warteten in der Nacht auf die Täter. Zusätzlich wurden von der Detektei versteckte Kameras aufgestellt, um das Geschehen aufzuzeichnen und später als Beweis vor Gericht zu nutzen.

In der ersten Nacht ließen sich die Jugendlichen nicht blicken. Der Parkplatz lag ruhig und verlassen da. Niemand ließ sich blicken. Dies änderte sich in der zweiten Nacht, eine Gruppe Jugendlicher begab sich auf das Gelände, es war von weitem zu erkennen, dass sie stark alkoholisiert und dementsprechend in ausgelassener Stimmung waren.

Die Gruppe richtete sich in der Nähe des Eingangsbereichs ein und feierte völlig entspannt, ohne zu wissen, dass sie beobachtet wurden. Die Detektive zeichneten auf was die Gruppe veranstaltete. Wie sie den Platz vermüllte, einige urinierten an die Hauswand und schließlich machten sich einige an einen Zaun heran, hinter dem Gasflaschen gelagert wurden, der mit einem Schloss gesichert war. Das Schloss war mit einer Plastikhülle ummantelt, welche von den Randalierern mutwillig in Brand gesteckt wurde. Als diese Hülle lichterloh brannte die Detektive die Polizei hinzu. Diese traf dann auch nach wenigen Minuten ein, woraufhin die Randalierer die Flucht ergriffen. Einigen gelang es auch zu entkommen, der Rest wurde von der Polizei festgenommen.

Durch die von den Detektiven gemachten Aufnahmen konnten die bereits Polizeibekannten Täter identifiziert werden und im Nachhinein zur Rechenschaft gezogen werden.

Beweismittel (Beispiel)

Beweisfotos Bild 17

Ermittlungsbericht mit Einsatzprotokoll

Ermittlungsbericht vom: XX.XX.2019
Sachbearbeiter 1 (SB1): Becker
Sachbearbeiter 2 (SB2): Müller
Abfahrt: 05:30:00
Ankunft : 06:00:00
Abfahrt : 11:30:00
Ankunft: 12:00:00
Zielperson 1 (ZP1) Max Mustermann
Zielperson 2 (ZP2) :
Zielfahrzeug 1 (ZF1) : Mercedes Schwarz, HH-MM-123
Zielfahrzeug 2 (ZF2) :
Zieladresse 1 (ZA1) : Musterstrasse 1, Hamburg
Zieladresse 2 (ZA2): Caféstraße 2, Hamburg
Zieladresse 3 (ZA3) : Arbeitsstellenstraße 3, Hamburg
Auftragsgegenstand : Observation
Stunden 6
Anfahrtskilometer: 20
Beobachtungskilometer 25
Eigene Technik : Fernglas, Kamera
Auslagen : 20,40 €
Spesen:
Auftragsgegenstand

Die Zielperson wird verdächtigt eine Affäre mit einer anderen Frau zu haben. Ziel der Observation ist es die Zielperson zu observieren und festzustellen ob er sich mit mit einer Affäre trifft, dieser Vorgang ist zu dokumentieren. Der Verdacht besteht , dass er sich in der Pause mit jemandem trifft.

Protokoll

05:30 Abfahrt  Detektei.

06:00 Ankunft Zieladresse1. Die Zieladresse ist ein Einfamilienhaus in einer ruhigen Wohngegend.

07:11 Die ZP verlässt das Haus und steigt in das ZF. Beide SB nehmen die Verfolgung auf.

07:33 ZP hält bei einem Bäckerladen und kauft dort Brötchen.

08:01 ZP Erreicht seine Arbeitsstelle und betritt das Gebäude. Bei der Arbeitsstelle handelt es sich um ein Bürogebäude in der Innenstadt.

10:03 ZP verlässt das Büro und begibt sich in die nahe gelegene Fußgänger Zone. Beide SB folgen zu Fuß in einigem Abstand.

10:11 ZP setzt sich in ein Café in den Außenbereich.

10:16 ZP bestellt bei einem Kellner.

10:20 Der Kellner bringt zwei Tassen zu dem Tisch mit der Zielperson.

Anmerkung: ZP scheint jemanden zu erwarten.

10:25-11:03 Eine weibliche Person ( Bild 17) setzt sich zu der Zielperson, die beiden umarmen sich und sie setzt sich neben ihn.

Anmerkung: Die beiden wirken sehr vertraut miteinander.

Während des Gesprächs halten sich die beiden an den Händen und kommen sich sehr nahe. ( Bild 19-28)

10:45 SB2 setzt sich, als Gast, in die Nähe der beiden und kann aus dem Gespräch entnehmen dass die beiden sich duzen und Pläne für das kommende Wochenende machen.

10:55 Die ZP begleicht die Rechnung und zahlt für die Frau mit.

11:03 Die beiden verabschieden sich, wieder mit einer Umarmung und mit einem Kuss voneinander, ( Bild 33-41) dann begibt sich die ZP wieder zurück zu seiner Arbeitsstelle.

11:16 ZP ist wieder in seinem Büro.

11:25 SB1 informiert die Auftraggeberin über die dokumentierten Geschehnisse. Der Einsatz wird nach Rücksprache mit der AG beendet. Abfahrt zur Detektei.

12:00 Ankunft Detektei.

13:30 Übergabe der Beweismittel an die Auftraggeberin: Fotos, Protokoll.

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